Mail 79 – Vaptschi-Vuptschi
Freitag, 06. Februar 2009 14:02
Normens Weltreise 79 – Vaptschi-Vuptschi
Mail vom 04. Februar. 2009
So, der Besuch der vergangenen fuenf Wochen ist wieder Zuhause, ich dagegen hocke wie so oft „allein“ in Brasilien, Zeit sich mal den Kleinigkeiten des Landes zu widmen. Denn Brasilianer und Brasilianerinnen sind anders. Oder deren Lebensraum, vielleicht sogar beides. Schauen wir doch mal auf die folgenden zehn Beispiele, damit beim naechsten Brasilien-Urlaub die wesentlichen Kulturmerkmale bereits bekannt sind und nicht mehr ueberraschen:
1) Brasilianer essen wirklich jeden Tag Reis mit Bohnen! Damit das etwas eleganter klingt, nenn man das ganze „Feschoada“, und erinnert bei richtiger Zubereitung in etwa an Klaerschlamm auf Suppenteller. Gut, das Zeugs schmeckt wirklich hervorragend, weshalb sogar ich, ein bekennender Bohnen-Ablehner, beherzt zugreife, wenn es angeboten wird. Also immer und ueberall. Das seltsame ist, | Ganzen Beitrag lesen …

Dort naemlich, in einer Stadt namens Fortaleza im Staat Ceará, beginnt ihr Brasilien-Urlaub bei einer Person, dessen Namen klassischer
Nun aber rufen mich zwei Freunde unabhaengig von einander an, die beide am Telefon behaupten: „Normen, freu Dich, ich komme Dich in zwei Wochen in Brasilien besuchen! Du bist doch in Brasilien, oder?“ – Schluck!
Gesagt getan, von Rio geht’s zunaechst ueber die nette Kuestenstrasse nach Parati, von dort quer durchs Land zur Autobahn nach Sao Paulo. Dort besuche ich Freunde aus dem Brasilianischen XT600-Club, Marcos und Elaine Nakamura. Weiter geht’s nach
Zwei Monate sind seit meiner Ankunft in Rio de Janeiro schon vergangen. Genauso lange habe ich die Ténéré auch nicht mehr benutzt. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel. Was soll man auch mit einem Moped, wenn man nur 600 Meter von der Copacabana entfernt wohnt. Statt Benzin kauft man hier besser Kokosnuesse und Caipirinhas. Jetzt aber ist es soweit: ich will eine Runde drehen, und was sagt das Moped: nix, es will nicht anspringen. Zack 