Archiv für Oktober 2006

Übersicht – Europa / Afrika

Montag, 30. Oktober 2006

Lieber Normen

Samstag, 28. Oktober 2006

…sobald du das hier drauf hast darfst du wieder zurückkommen!

Mail 61

Samstag, 28. Oktober 2006

Normens Weltreise 61 – Boxausmzollrausholen
Mail vom 24. Okt. 2006

icon.jpgWie ich immer wieder anhand zahlreicher Reaktionen bemerke, sind Geschichten aus der Behoerdenwelt, die Normalsterbliche aufgrund des nicht nachzuvollziehenden Unsinns regelrecht explodieren lassen, immer gern gesehen. Nach Afrika bleiben Reisende auch in Suedamerika vor bloedsinnigen Aktionen und Aussagen nicht verschont. Als Paradebeispiel wird dazu selbstverstaendlich der Klassiker der Lagerfeuergeschichten dienen: „Box aus’m Zoll rausholen“.

Allerdings laesst sich dieses Schmankerl nicht kuerzer zusammenfassen, weshalb im Anschluss die volle Packung folgt, quasi der „Directors Cut“ unter den Buerokratenstories. (weiterlesen…)

Mail 60

Samstag, 28. Oktober 2006

Normens Weltreise 60 – Der Argentinier als solcher!
Mail vom 2. Okt. 2006

icon.jpgIrrefuehrende Ueberschriften. Wie haeufig schon mussten Leser dieser Zeilen sich Fragen, was fuer ein Bloedsinn diesmal wieder folgt und nun das: Der Argentinier als solcher. Dabei kann der Autor nach Ankunft in Buenos Aires ja noch nicht einmal vom Argentinier als solchen, sondern nur von Buenos Aireser (verdammte Pluralform) an sich sprechen. Da das aber ausformuliert total bescheuert klingt, muss der Argentinier als solcher sofort einmal den Kopf hinhalten, was er ja an sich ganz gut kann.

Angekommen in Suedamerika. Argentinien, das bedeutet Tango, Fleisch, Gelassenheit, mediterrane Lebensfreude, abends auf der Strasse hocken und Mate-Tee trinken. Zumindest bekommt man das von Leuten erzaehlt, die angeblich schon mal da waren. Von Tango ist auf dem ”Ezeiza”-Flughafen noch nichts zu sehen, aber von Latino-Gelassenheit, als der erste Taxifahrer auf mich zulaeuft und es gleich mit dem Klassiker versucht:

”Amigo, 50 Dollar Taxi to City! Isse nomale Taxipreis, Senior!”. – Klar, Fernando (steht auf seinem Namensschildchen)! Und warum sehe ich hier bei dem Fahrpreis weit und breit keine S-Klasse parken? Ist das Dein alter Renault da? Vergiss es, was also kostet ein Bus in die Innenstadt? – Bus? Da fahren keine Busse hin! – Sportsfreund: Selbst im hintersten Afrika fahren Busse vom Flughafen in alle Richtungen! Du darfst Dir jetzt jemand anderes suchen, ich fahr mit dem Bus!

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Der offizielle Bus faehrt nicht nur jede halbe Stunde fuer umgerechnet 60 Cents in die City, sondern auch direkt vor meine Nase davon. Daher gilt es Alternativen in Betracht zu ziehen. Schliesslich war der Flieger ja nicht umsonst mit 400 Personen aus Suedafrika bestueckt. Warum also nicht einfach auf Afrikaans in die Menge rufen: Wer faehrt denn hier in die City und kann mich mitnehmen? Prompt rufen vier Leute eines suedafrikanischen Fussballteams ”hier” und freuen sich ueber einen Afrikaans sprechenden Deutschen. (weiterlesen…)

Mail 59

Samstag, 28. Oktober 2006

Normens Weltreise 59 – Afrikose
Mail vom 02. Sept. 2006

icon.jpgDie Sache an sich ist ja schon im Vorfeld klar: Statt mit dem Flugzeug ueber den Atlantik zu fliegen, nimmt ein vor Zeit nur so strotzender Reisende natuerlich den Klassiker, ein Schiff. Da kommt man billig ueber den grossen Teich, schliesslich kann man immer das beruehmte Deck schrubben oder in der Kombuese als Schergen des Smutjes seine Ueberfahrt finanzieren. Seemannsgarn und Geschichten vom Kap Horn im Sturm inklusive, weil weiss ja keiner, wie es wirklich auf dem Kutter zuging.

Allerdings macht die Realitaet schnell mal einen grossen Bogen ueber derartige Plaene, denn erstens fahren keine Containerboote von Kapstadt nach Buenos Aires, die Passagiere mitnehmen duerfen, zweitens ist eine Schiffspassage auf einem Containerboot, das Passagiere mitnehmen darf, schweineteuer. Bei 85 Euro pro Tag (drei Wochen auf hoher See) kann man halt nicht wirklich von einem Schweinchen-Schlau-Spar-Tipp sprechen!

Auf einen schockierend einfachen Nenner laesst sich die Containerbranche zusammenfassen: Personen teuer, tonnenschwere Kisten billig, Papierkram undurchschaubar. (weiterlesen…)

Mail 58

Samstag, 28. Oktober 2006

Normens Weltreise 58 – Ich bin gut zu Voegeln
Mail vom 19. Juli 2006

icon.jpgLiebe Tierfreunde, wir alle wissen wie es aussieht, wenn man sich auf einen Vogel setzt: das Tier ist platt und muss in der Altvogeltonne entsorgt werden. Dabei traeumen nicht nur Vogelkenner davon, sich einmal im Leben auf einen Piepmatz zu setzen, um mit ihm in den je nach Wetterlage vorhandenen Sonnenuntergang zu reiten.

In der Tat ist es in Europa relativ schwierig, derartige Vorlieben in die Tat umzusetzen, aber dafuer gibt es ja das Ausland. Dort, insbesondere in Suedafrika, haben die Spatzen im Laufe der Evolution eine Schulterhoehe erreicht, die weit ueber die Groessenbezeichnung „Mittlerer Vogel“ hinausgeht. Weil das fertige Tier namens „Strauss“ nun gross genug ist, hat sich der hiesige schwarze oder weisse Mann wohl gedacht, koennen wir auf unserem gefiederten Freund auch eine Runde drehen. Schliesslich sollte er von Natur aus mehr koennen, als
sich nur als passiver Top-Staubwedel fuer Deutschlands Wohnzimmer anzubiedern.

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Dennoch, die Vorstellung auf dem Ruecken eines Vogels zu steigen, werden die meisten von uns komplett streichen, wuerden nicht in der Naehe von Oudtshoorn so manche Schilder dazu einladen.

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